Wolltest du immer schon mal auf den Spuren von Falco durch Wien schlendern und dabei in seine Lebensgeschichte eintauchen? Dann bist du hier genau richtig. Denn wir von MyCityHighlight ermöglichen dir eine einzigartige Reise zurück in Zeit des österreichischen Musikers.

 

Wo alles begann

Wir starten ganz am Anfang seines Lebens – dort wo alles begann: seine Kindheit. Hast du gewusst, dass Falco der einzige Überlebende von Drillingen war? Aufgewachsen ist Falco, sein bürgerlicher Name war Johann Hölzel, in der Ziegelofengasse 26 im 5. Bezirk. Gegenüber befand sich das Haus seiner Großmutter, das er von 1974 – 1982 übernahm und dort seinen weltbekannten Hit „Der Kommissar“ komponierte. Daran erinnert eine kleine Gedenktafel vor Ort. In der heutigen Piaristenvolksschule Sankt Thekla, direkt ums Eck, wurde Falco eingeschult. Bereits mit 5 Jahren wurde bei Hans Hölzl ein absolutes Gehör festgestellt. Darunter versteht man die Fähigkeit, die Höhe eines beliebigen gehörten Tons bestimmen zu können. Wie cool ist das!

Weiter geht’s mit Falcos Jugend: Hans Hölzl schmiss nicht nur die Schule, sondern auch seine Lehre, um die Rockband „Umspannwerk“ zu gründen. Er zwar mit Abstand das jüngste Bandmitglied, genoss aber die Umgebung der Älteren und nahm ihre frechen Sprüche nur zu gerne an. Die Band probte in Kaltenleutgeben, ein ehemaliger Kurort im Wienerwald.

Falco feierte für sein Leben gerne, dafür war er auch sehr bekannt. Stammgast war er zum Beispiel in der Diskothek U4, wo er so einige Nächte durchfeierte. Aus seinem „I geh glei wieder“ wurde oft 4.00 oder 5.00 Uhr in der Früh. Das kennt doch auch der eine oder andere unter uns, oder?

 

Wo Falco Spuren hinterließ

Wo in Wien kann man Falcos Anwesenheit immer noch spüren? Darauf haben wir die Antwort: Im Palais Schwarzenberg. Denn genau dort wurde das Video zu „Rock me Amadeus“ gedreht, der Song, der es sogar in die US-amerikanischen Charts schaffte. Ein anderer Teil des Videos wurde in der Café-Bar Blue Box im 7. Bezirk gedreht, ab Minute 1:30 kann man die Bar erkennen. Angeblich ließ Falco 60 Statisten samt Rokoko-Kostüme und Perücken sieben Stunden vor dem Palais Schwarzenberg warten. Der Drehbeginn war um 7 Uhr morgens angesetzt, Falco selbst tauchte jedoch erst gegen 13 Uhr auf.

 

Weiter geht’s in den ersten Bezirk, in die versteckte Griechengasse beim Schwedenplatz. Dort befindet sich der Friseur „Salon Er-Ich“, der auch Falcos Haare behandelt und frisiert hat. Im 8. Wiener Gemeindebezirk befindet sich das Palais Auersperg, wo Falco das Musikvideo zum Hit „Junge Römer“ drehte.  Auch in Neubau, im 7. Bezirk hinterließ Falco seine Spuren: In der Schottenfeldgasse 7 befand sich Falcos letzte Wohnung. Nach seinem Tod lebte Falcos Mutter in der Wohnung mitten im 7. Bezirk.

 

Falcos Grab am Wiener Zentralfriedhof

 

Falcos letzte Station befindet sich am Wiener Zentralfriedhof. Der Musiker verstarb 1998 auf tragische Weise bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik. Sein Grab sticht einem sofort ins Auge, es handelt sich nämlich nicht um ein ganz normales Grab, sondern um etwas ganz Außergewöhnliches, wie du auf dem Foto erkennen kannst.

 

Weitere Gedenkstätten von Falco

Wenn du noch mehr von Falco erleben und sehen möchtest, gibt es in Wien dafür noch einige Gedenkstätten: Die Falcosteige vor der U4-Station Kettenbrückengasse und die Falcogasse im 22. Bezirk. Im Themenlokal „Falco’s“ am Schwarzenbergplatz kann man auch in die Welt des Musikers eintauchen, ganz unter dem Motto „Vienna calling“. Um Falco schlussendlich nochmal zu zitieren: „In Wien musst erst sterben, dass dich hochleben lassen. Aber dann lebst lang.“ Und das tut er wirklich.

 

Die Falco Stiege im 5. Bezirk

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Und auch niemals vergessen: „Drah\’ di net um, der Kommissar geht um!“

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